Ich schau’ Dir in die Augen, Kleines!

Weshalb unsere Augen ein Spiegel der Gesundheit sind.

Ein Blick in die Augen verrät vieles, denn unsere Sehorgane machen Gefühle wie Trauer, Freude, Angst und Unsicherheit sichtbar. Was viele nicht wissen: Mit einem geschulten Blick und modernen Untersuchungsmethoden erkennen Augenärzte in den Augen sogar bestimmte Allgemeinerkrankungen. Schauen Sie sich diesen interessanten Aspekt mal genauer an.

Der Augenarzt sieht alles

Ein Augenarzt kann im Rahmen einer gründlichen Untersuchung durch bestimmte Veränderungen an den Sehorganen Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand ziehen. So können viele Erkrankungen rechtzeitig entdeckt werden. Diese Krankheiten zeigen sich zum Beispiel am Auge:

Autoimmunerkrankungen
Entzündungen an der Regenbogenhaut- und Aderhaut können auf die Autoimmunerkrankung Rheuma hinweisen. Ebenso sind tränende Augen und eine Verschlechterung der Sehleistung nicht selten Vorboten einer rheumatischen Erkrankung.

Diabetes
Die feinen Gefäße im Augen sind bei Diabetikern oftmals beschädigt. Außerdem haben Zuckerkranke häufig eine geschwollene Linse. Einige Patienten erfahren durch eine Augenspiegelung plötzlich, dass sie Diabetiker sind.

Gelbsucht
Färbt sich die Bindehaut gelb, kann das auf Gelbsucht hinweisen. Übrigens, die Gelbsucht ist keine eigenständige Erkrankung, sondern ein Symptom, das auf diverse Gallen- und Lebererkrankungen hinweist.

Fettstoffwechselerkrankungen
Weiße, rundliche Fettablagerungen an der Hornhaut deuten darauf hin, dass die Blutfettwerte zu hoch sind. Gelbliche Ringe um die Regenbogenhaut können ebenfalls erhöhte Cholesterinwerte anzeigen.

Bluthochdruck
Verdickte Gefäßwände, geschlängelte, korkenzieherartige Arterien und Einblutungen – dies können Anzeichen von einem Bluthochdruck sein.

Ein regelmäßiger Besuch beim Augenarzt ist also immer eine weitsichtige Entscheidung, die Ihrer Gesundheitsvorsorge dient. Gerne beraten wir Sie dazu ausführlich in unserer GIB-Apotheke.

Übrigens, schon die alten Ägypter konnten in den Augen einige Krankheiten ablesen. Sie praktizierten die Irisdiagnose, die heute vor allem bei Alternativmedizinern zum Einsatz kommt. Dieses von der Schulmedizin nicht anerkanntes Diagnoseinstrument geht davon aus, dass sich alle Körperteile und Organe in der Iris widerspiegeln – und Störungen durch einen Blick in die Iris erkennbar werden.